dein lästiges „ES“

du möchtest ein altes thema endlich loswerden, ein überflüssiges oder nervig gewordenes verhalten endlich aufgeben, zum ziel kommen, entschlossen neues leben.
du hast „ES“ angeschaut, bearbeitet, für dich geklärt. bücher gelesen. dir vielleicht sogar unterstützung geholt, geld und zeit investiert. gekämpft, gekämpft, gekämpft.

doch „ES“ will nicht gehen, du wirst „ES“ einfach nicht los, dieses thema, dieses muster. was könntest du noch tun? dir fällt nichts mehr ein. du kommst nicht dagegen an.
vielleicht bist du nicht stark genug?
wirst du es jemals schaffen ‚ES‘ hinter dir zu lassen?
verzweiflung, ohnmacht, scham, wut.
dabei willst du „ES“ doch wirklich nicht mehr.
was du willst, ist doch eher das gegenteil…

du willst dich über ein bestimmtes thema nicht mehr aufregen.
du willst die nörgelei von deinem partner nicht mehr hören.
du willst dich nicht mehr so leicht verunsichern lassen.
du willst nicht mehr so lange im büro bleiben.
du willst kein fleisch mehr essen.
du willst nicht mehr rauchen.

und du schaffst „ES“ nicht…
wieso „GEHT ES“ nicht?
du hast doch alles dafür getan. alles. und doch:
„ES BLEIBT“.

was ist aktuell dein „ES“?
warum wirst du es nicht los?

solange du dein problem – deine unfähigkeit, deinen mangel, deine unzulänglichkeiten, … – in das zentrum stellst, wirst du zwangsläufig (!) darum kreisen und nicht davon los kommen. klingt logisch, und doch nimmst du das, was du (noch) nicht schaffst und leisten kannst, wie selbstverständlich jeden tag auf’s neue in den fokus und beschäftigst dich immer und immer wieder damit. du schaust eben nicht „andauernd“ nach vorne, du „kreist“ eben nicht „ständig“ um das, was du erreichen könntest oder führst dir vor, was du schon geschafft hast. nein, du siehst nur, was oder wo du (noch) nicht bist und was dich hindert, aber nicht, was du könntest. warum eigentlich nicht???

wer in die falsche richtung schaut, wird niemals ankommen.
und wer vorwärts leben will, darf nicht zu lange rückwärts schauen.

also: blickwinkel ändern und handeln!!!
anstatt weiter zu versuchen, das nervige „ES“ loszuwerden und ihm damit jedes mal wieder neue energie zu schenken, lasse NEUES in dein leben. jeden tag. anstatt darum zu kreisen, was du nicht mehr willst, formuliere, WAS DU WILLST und was du ab sofort TUN wirst. nicht gegen das alte, FÜR das neue! jeden tag ein bisschen mehr davon…

welches ziel du dir auch gesetzt hast: wähle stets den passenden blickwinkel.

mach’ dir bewusst, was du tun kannst. handle.

erlerne eine atemtechnik.
plane feste freizeiten ein.
beende gespräche, wenn du dich unwohl fühlst.
triff‘ verabredungen mit menschen, die dich unterstützen könnten.

auch wenn „das ende des alten“ vielleicht noch nicht in sicht ist: hab’ den mut nach vorne zu schauen und zu gehen. genau das wird dir kreative einfälle und FORT-SCHRITTE ermöglichen und dein „ES“ mit der zeit verblassen lassen.

scanner?

“scanner“ lieben es, verschiedenen aufgaben, tätigkeiten und interessen nachzugehen, nicht selten sogar parallel. allzu gerne suchen sie das neue, abwechslungsreiche, herausfordernde. über längere zeit an einer sache dranbleiben, zum beispiel einem projekt, oder an einer beziehung arbeiten und auf ein ganz bestimmtes ziel hin arbeiten…? nicht ihr ding! sie mögen es lieber komplex, bleiben am puls der zeit und orientieren sich neu, wenn etwas vielversprechenderes winkt oder das bisherige sich schlicht nicht mehr stimmig anfühlt. das ist auch absolut okay – wenn es denn wirklich „stimmt„.

meine erfahrung ist, dass auch scanner sich in bestimmten bereichen nicht nur stabilität wünschen, sondern sie auch brauchen, um persönlich zu reifen und zu wachsen, und vor allem, um auf dauer wirklich erfüllt und glücklich zu leben. manche erkennen dessen bedeutsamkeit erst, wenn im beruflichen oder privaten der erfolgt ausbleibt und sich auch im inneren keine ruhe einstellen will. auch scanner kennen das beschleichende gefühl, vor etwas weg zu rennen und gegen die eigene die sehnsucht nach etwas anhaltendem, stabilem zu handeln.

anstatt den konflikt mit dem chef zu lösen, bewerbungen für einen neuen posten schreiben..?
anstatt eine zeit lang weniger außenkontakte zu pflegen, nach wenigen wochen wieder zusagen für treffen geben…?
anstatt am buch weiter zu schreiben, es vielleicht doch besser mit einem blog probieren…?
anstatt geld für ein coaching zurückzulegen, vielleicht doch lieber ein paar tage verreisen?

wer an solchen wegpunkten radikal ehrlich mit sich selbst ist, sich kritisch mit seinen persönlichen antreibern auseinandersetzt und dazu noch seine tiefsten wünsche und sehnsüchte mit in den blick nimmt, kann die wahre antwort auf das, was in zukunft ansteht und tatsächlich zu tun ist, finden.

gerade für „scanner“ ist es immens wichtig, zu unterscheiden, was die wahren beweggründe für den wechsel eines vorhabens, traums oder ziels sind.

nicht jeder sprung ist ein entwicklungssprung!

steht hinter dem gedanken etwas neues zu beginnen vielleicht die angst mit dem aktuellen zu scheitern?
steht hinter dem gedanken mir etwas anderes zu suchen vielleicht die sorge, dass ich mich zu sehr zeige, blamiere oder schuldig mache?
habe ich angst davor, verantwortung zu übernehmen? angst davor, für etwas zu stehen – mit meinem namen, meinem tun und wirken?
habe ich angst vor der erfahrung des „wirklich neuen“, vor dem, was „danach“ kommt?

anders gefragt:

hast du schon herausgefunden, was passiert, wenn du dir über eine lange zeit treu bleibst?

wenn dich eine oder mehrere dieser fragen ansprechen, hast du zwei möglichkeiten.

du kannst eine gute ausrede erfinden, den umschwung z.b. auf dein „scannersein“ schieben und dich auf neuen kurs begeben. um dich dann kurzzeitig erleichtert zu fühlen, bis du vielleicht an einen ähnlichen punkt kommst…
oder aber du kannst dich dazu entscheiden, stetig in deinem tun zu bleiben. du kannst lernen mit deiner angst und deinen sorgen um dich und die zukunft zu leben. du kannst lernen, dich mit kritikern auseinanderzusetzen und dich von energiefressern verabschieden. du kannst – vielleicht zum ersten mal – lernen AN DIR SELBST dranzubleiben und herausfinden, wohin dich das führt. vielleicht zum erfolg, ins glück, ins geliebte leben zurück… ganz bestimmt nicht weiter von dir weg.

in den meisten fällen geht es überhaupt nicht um „scanner-oder-nicht-scanner-sein“, wie ich es häufig beobachte. vielmehr geht es um wirkliches sein, um kompromissloses sich-zeigen, um authentisches sich-hingeben, mit ALLEM, was ich bin, will und werde.

wer WAHRHAFTIG an sich dran bleibt, entfernt sich vielleicht von manchem oder manchen, hat aber die chance, zu sich und seinem WAHREN SEIN zurück zu kehren.

in diesem sinne wünsche ich dir„stetes handeln“.
alles liebe

denise

das ewige denken…

allzu gern ist er beschäftigt: unser geist. wirklich ausgezeichnet ist sein denken…
es geht vor, es geht zurück.
in schleifen. sprüngen. kreisen. hin und her. quer.
endlos. bewusst. unbewusst.
verrückt.

nicht ohne grund spricht man von denkmustern, -arten, -stilen… sport!

denken ist von wert. es kreiiert, es löst, es konstruiert.
es strukturiert, es motiviert, es trägt.
es bringt uns durch den tag.
denken steht für inneren reichtum, für vielfalt und verstand.
nicht zu unterschätzen: seine macht.
denken prägt.

doch was, wenn es zu viel wird, dich auf schräges oder schlicht nicht weiter bringt?
was, wenn dir raum zum fühlen, intensiven leben fehlt, weil es gedanklich immer weiter geht?
was, wenn du gefangen bist in gedanken über das, was war… das, was sein könnte… das, was nicht ist…?
lass es mich dir so direkt schreiben:

HÖR AUF DAMIT!

LASS ES STILL WERDEN IN DIR.

KOMME INS JETZT.
ATME.

ALLES, WAS WIR HABEN, IST JETZT.

zurück führt selten ein weg nach vorn. und wer ständig an das morgen denkt, verpasst, was gerade ist.
welche rolle spielt das, was war, wirklich? und was hilft es dir, wenn du deine zukunft in gedanken schon perfekt zurecht gezimmert hast, und das alles gar nicht „ist“?

natürlich müssen wir und ist es hilfreich zu denken. aber ständig? pausenlos?
was hast du davon, ständig in gedanken zu sein?
nährt es nicht verdammt oft auch ängste, zweifel und unsicherheiten?
hält es dich nicht auch oft fern von wundervollen möglichkeiten?

MÖCHTEST DU DEIN LEBEN WIRKLICH „DURCH-DENKEN“?

wenn du es nicht möchtest:

ERLAUBE DIR DENK-FREIHEIT!

erkenne unnütze, dich beschwerende, einengende gedanken.
verabschiede dich von ihnen. lass sie gehen. nimm wirklich abstand.

du bist nicht deine gedanken. ehrlich! du kannst sie beeinflussen.
konzentriere dich auf das, was ist, und was du wirklich brauchst.

ES IST DEINE VERANTWORTUNG.

du musst nicht jeden gedanken „zu dir nehmen“ und „zu ende denken“.
du darfst auch STOPP sagen und das kommando mal dem herzen, deiner seele, deinem körper überlassen. sei so frei, zu denken, was und wann du willst. lege pausen ein.

du darfst dich treiben lassen! und mehr noch, du darfst vertrauen haben: in deine höhere führung, die schöpfung, DAS LEBEN.

wer nur daran denkt zu leben, lebt nicht! 🙂

alles liebe,

denise

 

kannst du dir zeit lassen?

kaum noch jemand wundert sich über die schnelligkeit, mit der wir uns durch unser leben bewegen. ganz gleich, ob wir arbeiten, alltägliches erledigen, uns fortbewegen oder kommunizieren… moderne technologien haben überall einzug gehalten: hauptsache digital, multifunktional, megaeffektiv!

in den flieger oder einen ice zu steigen ist heutzutage vollkommen normal. der kaffee wird to-go getrunken, das handy mit nachrichten, fotos, musik und spielen vollgepackt, bücher für gestresste in 15-minuten-kompakt-versionen angeboten, uhren mit ‚health care‘ instrumenten versehen. active wear erspart umziehen, bürsten können locken wickeln. schnell muss es gehen. bitte möglichst viel parallel. geräte, die sich ‚nur’ auf eine funktion beschränken? da müssen die meisten schon lachen.

ich will diese technischen neuerungen nicht grundsätzlich verurteilen oder schlecht machen. sie erleichtern unser leben in vielerlei hinsicht. sie bieten komfort, verschaffen uns zeit für andere dinge, die uns wichtig (er) sind, erhöhen unsere mobilität und arbeitskraft. alles gut.

was ich nur leider zunehmend beobachte und feststelle: menschen werden zunehmend auch so behandelt. und menschen beginnen sich selbst immer mehr zu behandeln wie eine maschine, die entweder nicht richtig oder nicht schnell genug tickt. die erwartungen werden immer höher geschraubt,  der tag bis obenhin voll gepackt, to do listen angelegt, von a nach b geht es im laufschritt, mails werden „mal eben so“ auf dem klo gecheckt. alles wird optimiert, kostet zeit, zeit, zeit.

ein phänomen, das längst nicht mehr nur manager betrifft, sondern quer durch alle berufsgruppen und hierarchien geht und sogar mütter, jugendliche und rentner vereinnahmt. keine zeit, immer spät dran, alles zwischen tür und angel natürlich möglichst auf einmal erledigt – und doch ist die zeit immer knapp… und wehe, wenn irgendwas plötzlich nicht „funktioniert“: der körper streikt, das auto seinen dienst versagt, das kind krank wird…den ausstieg schafft manch einer leider nur noch durch den eigenen burnout.

nicht ohne grund wünschen sich so viele menschen eine auszeit. nicht ohne grund boomt der „entspannungsmarkt“, wird yoga bis zum abwinken praktiziert, slowfood auf die menukarte gesetzt und der markt von selbsternannten ‚lebenshelfern’ überschwemmt.

was mehr und mehr fehlt, ist der menschliche umgang: mit sich selbst, mit den eigenen ressourcen, der persönlichen lebenszeit, mit anderen.

 

kannst du dir zeit lassen?

 

wo gönnst du dir zeitlichen luxus, zeitliche freiheit?

in welchen bereichen könntest du dir (wieder mehr) zeit geben, dir selbst freien lauf lassen?

wo lässt du anderen menschen „ihre“ zeit?

 

auch wenn jeder tag irgendwann endet:

du hast ein leben.

du hast zeit.

 

achte auf dein tempo.

sonst bist du irgendwann schneller als du es willst:

am ende.

 

alles liebe

denise

 

zeit vergeht!

innerhalb von drei wochen sind zwei geliebte menschen aus meinem engsten kreis verstorben. deswegen möchte ich heute über den wert der zeit schreiben.

aus nächster nähe mit erleben zu dürfen, wie ein mensch sich auf das ende seines lebens zubewegt und wie er auf die zeit zurück blickt, die er gelebt hat, und die menschen, mit denen er sie geteilt hat, war für mich ein unendlich kostbares geschenk. selten habe ich augenblicklich so deutlich gespürt, wie wertvoll unser leben und unsere zeit hier auf diesem planeten eigentlich sind. und mich beinahe zwangsläufig gefragt, wie und womit ich meine zeit tagtäglich fülle und wie sinnvoll und erfüllend das auch auch auf lange sicht ist…

glücklicherweise habe ich mich schon vor jahren dazu entschieden, mein leben wirklich lebenswert zu gestalten und das, was ich tue, auch vor diesem hintergrund immer wieder kritisch zu hinterfragen und neu auszurichten. daher bin ich mit meiner „lebensbilanz“, insbesondere mit den letzten jahren, wirklich sehr, sehr zufrieden. und doch ist die gefahr da, das große ganze, das was man eigentlich will, im strudel des alltags und dem gewusel der mitmenschen wieder aus den augen zu verlieren und sich ablenken zu lassen.

man denkt, man hat noch so viel zeit, der nächste tag wird wohl kommen… und schon wird sie geopfert, außer acht gelassen, hinten angestellt, einfach laufen gelassen, verschoben, nicht „für voll genommen“… die wertvolle, eigene zeit.

überstunden werden ‚natürlich’ gemacht, private vorhaben gestrichen, streits nicht beendet, kinder vertröstet, die gesundheit vergessen, träume überbewertet, visionen über den haufen geworfen, umwege in kauf genommen, eigene bedürfnisse hinten angestellt…

so verrinnt sie, unsere zeit. sie vergeht.

manche von uns bemerken dies leider erst spät. manchmal zu spät.

die beste zeit für veränderungen ist immer jetzt!

darum folgende fragen an dich heute:

ist dir bewusst, wie du lebst, deine zeit füllst?

wie zufrieden bist du rückblickend damit, vor allem aber aktuell?

ist dir klar, dass (auch) du (irgendwann) stirbst?

was ist dir wichtig? berufliche entfaltung? freudvolle beziehungen? selbstbestimmtheit im alltag? fitness? gesundheit?…

wie erreichst du, was du willst?

was kannst du jetzt sofort tun?

manchmal sind es nur kleine „dinge“: ein gespräch, ein heißes bad, ein kurzes workout, eine versöhnliche geste, eine to do liste für die woche…

die meiste zeit rauben aber die „aufgeschobenen“ großen: eine entscheidung treffen. konsequent ja oder nein sagen. gehen oder bleiben. gewohnheiten aufgeben. neues beginnen. scheinbar unmögliches wagen. authentisch sein.

ganz gleich, was du heute noch tust und wie du dein morgen planst: lebe! lebe dein leben!
und vergiss‘ nicht: veränderungen beginnen immer im jetzt.

und ich möchte dich dabei lächeln sehen! 🙂

in diesem sinne alles liebe

deine denise

stop it: schluss mit der geschichte!

die ausweglose situation, die neverending story, das ganz große kino, das ewige drama. das nicht zu stoppende hamsterrad, der dauerstress, das unmögliche verhalten, die unüberwindbare kränkung… bist du ein guter „storyteller“?

wie mir in gesprächen immer wieder auffällt, ist vielen menschen oft nicht bewusst, wie sie selbst dazu beitragen, dass sich bestimmte leidvolle erfahrungen oder geschichten in ihrem leben auf unangenehme weise festsetzen oder im schlimmsten fall sogar ständig wiederholen. ihnen ist oft gar nicht klar, dass die art und weise, wie sie über etwas vergangenes erlebtes berichten, mit dazu beiträgt, in der zukunft andere, positive erfahrungen zu machen.

„immer werde ich… (z.b. ausgenutzt/ hintergangen/ überhört).

ich bin nicht … genug (z.b. sportlich/ intelligent/ hübsch/ vermögend), um zu… .

ich bin ein schlechter… (z.b. verhandlungspartner/ liebhaber /zuhörer).

ich werde niemals den … (z.b. job/ partner/… ) finden, der…

ich mache alles falsch. ich bin alles schuld. ich werde niemals lernen…

ich bin nicht geboren um zu… .

der/die/das … wird sich niemals ändern.

es gibt keine alternative.

ich habe keine wahl. es ist aussichtslos.“

allen diesen äußerungen ist gemeinsam, dass man sich in dem moment..

– selbst stark abwertet,

– als opfer der situation wahrnimmt und darstellt,

– auf die eigenen schwächen konzentriert,

– den blick für die eigenen ressourcen verliert,

– alternative handlungsoptionen, perspektiven, chancen ausblendet,

– sich selbst als selbstunwirksam, (handlungs-)unfähig oder machtlos etikettiert,

und sich damit immer mehr in eine echte abwärtsspirale und immer tiefer in das „elend“ hinein manövriert, bis es tatsächlich irgendwann sehr schwierig wird, aus der geschichte wieder heraus zu kommen.

dauerhaft können solche „geschichten“ verheerende auswirkungen haben: wir beginnen, diese geschichten irgendwann tatsächlich zu glauben und dementsprechend zu denken, zu fühlen und zu handeln. wir bemerken nicht mehr, wie selbstschädigend unsere art zu sprechen eigentlich geworden ist und wie sehr unsere sprache und unsere gedankenwelt immer mehr von selbst konstruierten blockaden, abwehrmechanismen und sabotagen durchzogen ist. manchmal passiert es, dass unser umfeld sich abwendet, weil uns unsere story niemand mehr „abnehmen will“ und versuche uns zu einem umdenken zu bewegen nicht mehr zu uns durchdringen.

anstatt unseren „wirklichen, wahren anteil“ an der situation zu sehen und uns auf unsere handlungsmöglichkeiten, lösungskompetenzen und ressourcen zu besinnen, schränken wir uns und unsere selbstwirksamkeit ein, meiden zunehmend bestimmte situationen und beziehungen und rücken uns eine „schöne“ geschichte zurecht. wir können nichts dafür, wir haben ja nur… hauptsache, wir müssen uns nicht verändern, die anderen sind schuld.

ich möchte dir dazu sagen: „stop it“!

höre ganz genau hin, lausche deine worten. glaubst du (dir) das wirklich? kommt dir deine geschichte an manchen stellen vielleicht ein wenig seltsam, einseitig betrachtet oder „einfach gestrickt“ vor? wenn ja: sieh zu, dass du diese diese story schleunigst beeendest und dich endgültig von ihr verabschiedest. ob du es hören magst oder nicht: du ganz allein trägst die verantwortung für dein wohlbefinden und leiden, deine geschichten, dein leben.

höre auf, teile von dir und wie du selbst zur situation beigetragen hast, zu verleugnen, und frage dich:

wie verhält es sich tatsächlich (eher)?

wie sollte die „geschichte“ wirklich lauten?

wie könnte/ sollte sie sich besser entwickeln?

welche neuen denkweisen, verhaltensweisen, rollen könnte oder müsste ich dazu einnehmen? zumindest einmal ausprobieren?

was habe ich du mich vielleicht bisher noch nicht ehrlich getraut zu sagen, zu tun oder zu denken?

was würde mir helfen wieder eigens regie über mein leben zu führen?

wo gilt es mehr selbstverantwortung zu übernehmen?

wie kann ich in meinem leben (wieder selbst mehr) wirksam sein und aktiv für andere, positive erfahrungen sorgen?

höre auf zu glauben, dass andere mehr einfluss haben und mächtiger sind als du. versuche wirklich, deine situation einmal anders zu betrachten und anzugehen. schluss mit der alten leier, der immerselben geschichte: stop it now and start new! erlaube dir heute ganz bewusst gute, kraftvolle gedanken und entscheide dich dazu heute positiven einfluss auf dich und dein leben zu nehmen. in diesem sinne: schlag‘ mal neue kapitel auf! 🙂

alles liebe

denise

Marrakech 04:2012 – 236

 

plan-voll?

hallo, hier spricht dein leben. dein leben, das voll ist mit plänen.

  • für den tag: erst einen schnellen kaffee, dann schnell die spülmaschine ausräumen, kleines workout, dusche, dann rein ins outfit, handy nicht vergessen, rein in die tram…
  • für die woche: ich muss unbedingt die ordner sortieren, meine eltern anrufen, mal wieder bei meinem guten freund vorbeischauen, ein geburtstagsgeschenk besorgen, zum friseur gehen, das auto verkaufen, den urlaub buchen…
  • die nächsten monate: gesünder leben, 5 kg abnehmen, einen italienisch kurs machen, die wohnung streichen, den inneren schweinehund überwinden, meditieren …
  • jahre: den job wechseln, heiraten, eine weltreise machen, neue kontakte pflegen, kinder kriegen/ groß ziehen, sich um die altersvorsorge kümmern, …

wie wäre es für dich mal wieder einen tag in völliger planlosigkeit zu erleben?

für manche menschen ist dies nahezu unvorstellbar. die idee, sich auch nur für einen tag vom eigenen regelkorsett, von to-do-listen, kalendereinträgen und inneren – auch gutgemeinten – vorsätzen erscheint ihnen unrealistisch, unverhältnismäßig, unverantwortlich. kurzum: unmöglich.

wie kommt das? wir sind „einfaches leben“ nicht mehr gewohnt. vielmehr geht es um beschleunigung, optimierung, fortschritt und wachstum. perfektion. wer pläne hat und ehrgeizig verfolgt, wer schneller, höher weiter kommt, erntet ruhm und erfolg. wer auf der strecke bleibt, gilt nicht selten als planloser chaot. diese denke setzt sich mehr und mehr durch, nicht nur in der berufswelt, auch mütter und kinder kennen inzwischen den dauerstress-programm-overkill-ambestenallesaufeinmal-wett-marathonlauf.

wie sich da eine auszeit gönnen? einfach mal ein paar schritte kürzer treten, oder vielleicht auch einfach mal zu weit gehen oder spontan in etwas ganz neues springen… – sich treiben lassen und sich dort für eine weile umsehen? einfach nur wahrnehmen, da sein, dabei sein, die welt in sich aufnehmen, mitströmen, ohne etwas bestimmtes zu müssen, zu brauchen, zu wollen…

EINFACH MAL KEINEN PLAN HABEN UND ES EINFACH GESCHEHEN LASSEN: DAS LEBEN.

warum? weil es den blick weitet. weil es kraft spendet und verbrauchte reserven auffüllt. weil es entschleunigt, innere ruhe und frieden schenkt. weil es neue erfahrungen fördert, neue perspektiven aufdeckt und kreativ und erfinderisch macht. weil es flexibilität schenkt und wirkliche freiheit. weil es spaß macht.

kurzum: weil es gut tut, natürlicher teil des lebens ist und alles andere auf dauer wirklich krank macht.

darum erlaube dir immer wieder auch ZEITEN DER PLANLOSIGKEIT.

in diesem sinne alles liebe

denise

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vom konzentrieren und fokussieren…

das gegenteil kennen wir wohl alle: das zerstreutsein, das sich verzetteln, das immer alles im blick haben und alles auf einmal erledigen wollen, die damit verbundene innere unruhe, das permanente gefühl von gestresstsein und ungenügen. insbesondere multitalenten (vielbegabten) und menschen, die mehrere aufgaben oder rollen gleichzeitig innehaben (im job / der familie) fällt es oft ungeheuer schwer, sich zeitweise auf eine sache zu konzentrieren, ein bestimmtes ziel zu verfolgen und die eigenen aktivitäten über einen bestimmten zeitraum hinweg zugunsten von dessen erreichung zu planen und zu steuern. wieder kommt etwas „dazwischen“, ist wichtiger, dringlicher, interessanter oder erscheint vielversprechender oder spannender.

unsere ursprüngliche intention und motivation sind vielleicht immer noch dieselbe und wir wollen das ursprünglich gewählte ziel auch nach wie vor erreichen – z.b. gesünder leben, die karriere vorantreiben, eine gute mutter sein usw. -, aber wir verlieren den fokus. es ist so vieles andere um uns herum, und wir wollen so vieles anders…

ohne bewusstes konzentrieren und fokussieren laufen wir gefahr, das wesentliche  aus den augen zu verlieren und das eigentlich ‚wirklich wichtige‘ am ende doch nicht zu erreichen.

konzentration stammt aus dem lateinischen und bedeutet „zusammen zum mittelpunkt“. wenn ich von konzentration spreche, geht es mir zunächst um den prozess des „sich sammelns“:

  • was möchte ich? was ist mir wirklich wichtig? wie möchte ich „da sein“?
  • was ist mein oberstes ziel in den nächsten wochen/ monaten/…?
  • worauf richte ich mein (haupt-)augenmerk?
  • welche erfahrung, welchen persönlichen zustand will ich erlangen?

vielleicht kannst du diese fragen zunächst gar nicht „ein-fach“ beantworten. vielleicht wird dir bewusst, dass du dich bisher ganz schön „übernommen“ hast, indem du versuchtest, mehrere (zu viele!) ziele gleichzeitig zu verfolgen oder sogar das unmögliche möglich zu machen versucht: sich widersprechende ziele dennoch zu erreichen.

in dem fall hilft nur eines, nämlich, den anspruch an dich selbst zu reduzieren und herauszufinden, was dir (in nächster zeit) vorrangig wichtig ist. auch wenn es hart klingt: es geht wirklich nicht immer alles auf einmal, manchmal kann man ein ziel nur erreichen, indem man andere (für eine zeit lang) zurückstellt. konzentration bedeutet auch, die eigenen kräfte sinnvoll zu bündeln.

wenn die antwort und damit der wille und das ziel klar sind (z.b. ein ausgeglichener partner/ erfolgreich im business/ ein glückliches elternteil sein…), geht es im nächsten schritt um die persönliche (wieder- bzw. neu-)ausrichtung der eigenen aufmerksamkeit, der persönlichen gedanken, und der eigenen aktivitäten, persönlichen handlungen im alltag.

  • was werde ich für die erreichung meines ziels aktiv tun? / was tue ich jetzt gerade dafür?
  • wie werde ich mich ganz konkret verhalten?/ wie fange ich schon jetzt damit an?
  • was lasse ich entschieden sein, was tue ich stattdessen?

wichtig ist hierbei, einen echten zusammenhang zwischen aktuellem und zukünftigem verhalten herzustellen und sich in dem zusammenhang auch klare vorgehensweisen für „konfliktsituationen“ zu überlegen und sich innerlich auf vorhersehbare „zwischenfälle“ oder mögliche „störungsquellen“ vorzubereiten. frage dich, was du auch in solchen situationen für die erreichung deines ziels tun wirst, und entschließe dich schon jetzt ganz bewusst zu diesem verhalten. diesen prozess nennt man fokussierung!

die hier beschriebene methode der konzentration und fokussierung ermöglicht dir, dich auch im alltag und über längere zeiträume hinweg sehr achtsam und sehr bewusst „zielstrebig“ zu verhalten. du trainierst damit deine fähigkeit, das für dich wesentliche im blick zu haben und zur gleichen zeit dein verhalten tatsächlich konkret darauf auszurichten. danke aber bitte daran, sie in regelmäßigen abständen immer wieder anzuwenden: konzentration und fokussierung brauchen aufmerksamkeit!

es ist wie beim zeichnen einer linie, die einen punkt berühren soll: die augen schauen immer auch auf den punkt, während die linie gezogen wird.

darum meine frage und mein appell heute an dich:

worauf konzentrierst und fokussierst du dich?

nimm‘ dich und dein leben ruhig immer wieder mal ganz genau in den blick! 🙂

alles liebe,

denise

 

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trenn‘ dich!

heute möchte ich dich dazu einladen, dich bewusst von allem zu verabschieden, das dir nicht – oder vielleicht nicht mehr – entspricht, das nicht (mehr) zu dir gehört, passt oder schlichtweg überflüssig geworden ist. oder schlimmer noch: dir unnötig lebensfreude, kraft und energie raubt.

oft bemerken wir den ballast, der sich mit der zeit in uns oder um uns herum angehäuft hat, lange nicht, sondern erst dann, wenn er zu einer echten, spürbaren last für uns oder unsere gesundheit geworden ist und uns das leben im wahrsten sinne des wortes so „schwer“ macht, dass eine auseinandersetzung damit zwingend erforderlich wird. doch so weit muss es nicht kommen, man kann sich frühzeitig „trennen“.

es gibt viele arten von ballast, die wir bewusst oder unbewusst tag für tag mit uns herumschleppen:

  • seelischer ballast: dazu gehören ein negatives selbstkonzept oder -bild, hinderliche glaubenssätze, unerfüllbare erwartungen, übertriebene selbstzweifel, verdrängte bedürfnisse, unterdrückte gefühle und sehnsüchte, ständige grübeleien und wiederkehrende sorgen, lästige oder schädliche gewohnheiten.
  • sozialer ballast: dazu gehören andauernde streits, ungelöste konflikte, stagnation in bestimmten rollen („alleskönner“, „braves mädel“), nicht förderliche beziehungen („krafträuber“, „zeitfresser“), mobbing, mangelnde abgrenzung, gefühle von einsamkeit und isolation, ungeliebte verpflichtungen, freizeitstress, „tote“ kontakte.
  • ökonomischer ballast: brachliegender besitz, überflüssiger hausrat, ungenutzte gegenstände, kleidungsstücke, schulden, pc-und datenmüll, unverhältismäßige arbeit, finanzielle belastungen, verträge.
  • körperlicher ballast: überflüssige pfunde, schad- und giftstoffe, genussmittel, medikamente, süchte, bewegungsmangel, schlafstörungen, lustlosigkeit, erkrankungen, burn out

ich könnte die liste mit arten und beispielen wahrscheinlich noch endlos fortführen. doch stattdessen möchte ich viel lieber dich dazu anregen, dir deine momentane situation einmal vor augen zu führen und dich zu fragen, wovon du dich ab sofort eigentlich trennen kannst bzw. zukünftig möchtest.

was entspricht dir nicht (mehr)?

was in deinem leben ist wirklich überflüssig geworden?

wovon möchtest du dich – innerlich oder äußerlich – trennen?

was möchtest du loswerden, aufgeben, beenden?

am besten hältst du deine antworten schriftlich fest und notierst auch gleich konkrete vorhaben oder maßnahmen: wie werde ich mich von „…“ trennen, „…“ aufgeben, um „…“ erleichtern? wie konkret, und bis wann?

in zeiten, in denen wir große entwicklungsfortschritte machen, geschieht vieles nahezu automatisch: wir beenden eine beziehung, knüpfen neue kontakte, kündigen verträge, misten die wohnung aus, geben das rauchen auf, ernähren uns gesund, treiben sport und ähnliches mehr. doch in den zeiten dazwischen tun wir vieles davon eben nicht oder viel zu wenig. dabei haben solche trennungen – oder besser gesagt BEWUSSTE VERÄNDERUNGEN – etwas sehr förderliches:

sie befreien, sie erleichtern, sie reinigen und klären. sie schaffen raum für neues, für persönliche entwicklung und wachstum.

darum: sei es dir wert, nimm‘ dich wichtig und verabschiede dich von allem, das dir nicht (mehr) entspricht.

schaffe platz für dein sein, dein wahres, vollkommen authentisches ich.

in diesem sinne: trenn’ dich!!!

alles liebe,

denise

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jetzt, hier, heute

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wenn ich in diesem moment auf mich und mein leben schaue, so bin ich ohne jeden zweifel sehr glücklich und zufrieden damit.

lebenswert. liebenswert. ausgefüllt. angenehm ruhig, und dennoch lebendig.

das ist die GEGENWART. so würde ich mein leben heute bezeichnen. und ich bin sehr dankbar dafür.

denn das war nicht immer so. es gab zeiten, da hatte ich auf verschiedenen ebenen mit dem leben zu kämpfen.

es gab eine zeit, in der ich beinahe ständig krank war. eine zeit, in der es tiefe konflikte mit meinen eltern gab. eine zeit, in der ich todunglücklich in beziehungen war. eine zeit, in der (scheinbare) freundschaften mich belasteten. eine zeit, in der ich mir große sorgen machte, meistens um die zukunft.

diese zeit ist vorbei. sie ist VERANGENHEIT.

jetzt, hier, heute: sitze ich in der sonne, genieße die kraftvollen strahlen und erfreue mich meines lebens, so wie es augenblicklich ist. ich bin gesund. ich bin dankbar für meine familie. ich liebe meinen mann und meinen sohn, meinen beruf. ich pflege echte freundschaften. ich freue mich auf die ZUKUNFT.

natürlich ist mein leben nicht jeden tag so. jeder hat mal einen schlechten tag, ist mal krank, streitet sich usw. aber es gibt immer mehr tage, die so sind wie oben beschrieben: weitgehend bis vollkommen unbeschwert. seitdem das so ist, hat das leben hat für mich einen solchen wert und eine solche qualität angenommen, dass ich es wirklich, wirklich liebe und keinen einzigen tag mehr missen mag.

dorthin zu kommen war wirklich nicht einfach. zeitweise war es harte arbeit. an mir. an meinem selbstvertrauen, meinem selbstbewusstsein, meinem blick auf das leben. meinen beziehungen. meinen glaubenssätzen, verhaltensweisen. meinen einstellungen, „vor-stellungen“ und werthaltungen. das wirkte sich natürlich auch auf mein umfeld aus. beziehungen und kontakte veränderten sich, von so manchem und manchen trennte ich mich. erst noch zögerlich, dann zunehmend konsequent. das ergebnis? das leben, das ich heute führe, hat mit meinem früheren wenig zu tun. mein leben ist im positivsten sinne „umgekrempelt“. ich bin frei und unabhängig. und was andere darüber denken, ist mir nicht mehr so wichtig. auch das war früher anders.

auch achte ich mittlerweile besonders darauf, dass dieser glückliche zustand so schnell nicht wieder eintrübt oder einreißt. man könnte sagen: mein leben ist mir heilig geworden. ich sorge für mein inneres und äußeres wohlbefinden. ich achte auf das, was ich aufnehme, die menschen und energien, mit denen ich mich umgebe. ich achte auf das, was ich tue. kurz gesagt: ich bin achtsam mit mir und meinem leben. ich lasse es nicht vor sich hin schleifen und tag für tag einfach so vergehen. ich versuche, jedem tag bedeutung zu schenken, einen sinn zu verleihen. ich möchte mich später an ein glückliches leben erinnern!!!

warum nun schreibe ich dir dies? ich möchte dir ein authentisches beispiel dafür geben, dass es wirklich möglich ist, ein lebenswertes, liebenswertes, glückliches leben zu führen. ich möchte, dass es dir (auch) rundum gut geht. ich möchte dir mut machen, dich – jetzt, hier, heute – aufzumachen und für dein glückliches leben zu sorgen.

sicher, es ist nicht einfach und ohne dich, ohne deine „mit-arbeit“ und „mit-wirkung“ geht es nicht. doch es lohnt sich. wirklich!

darum meine einladung: wirf noch heute einen achtsamen blick auf dich und dein leben:

  • wie geht es dir damit?
  • womit kämpfst du gerade?
  • welche themen, leiden, konflikte schleppst du schon lange mit dir herum?
  • wer oder was raubt dir energie/ kraft/ platz/ zeit/ geld/… ?
  • was möchtest du beenden, hinter dir lassen, anders fortsetzen, neu anfangen?
  • was möchtest du tun, um dich – am besten schon morgen – besser zufühlen?
  • wie sorgst du für gesundheit, zufriedenheit und unbeschwertheit in deinem leben?

womit beginnst du – jetzt hier, heute – für deine glückliche zukunft?

in diesem sinne alles liebe

denise