dein lästiges „ES“

du möchtest ein altes thema endlich loswerden, ein überflüssiges oder nervig gewordenes verhalten endlich aufgeben, zum ziel kommen, entschlossen neues leben.
du hast „ES“ angeschaut, bearbeitet, für dich geklärt. bücher gelesen. dir vielleicht sogar unterstützung geholt, geld und zeit investiert. gekämpft, gekämpft, gekämpft.

doch „ES“ will nicht gehen, du wirst „ES“ einfach nicht los, dieses thema, dieses muster. was könntest du noch tun? dir fällt nichts mehr ein. du kommst nicht dagegen an.
vielleicht bist du nicht stark genug?
wirst du es jemals schaffen ‚ES‘ hinter dir zu lassen?
verzweiflung, ohnmacht, scham, wut.
dabei willst du „ES“ doch wirklich nicht mehr.
was du willst, ist doch eher das gegenteil…

du willst dich über ein bestimmtes thema nicht mehr aufregen.
du willst die nörgelei von deinem partner nicht mehr hören.
du willst dich nicht mehr so leicht verunsichern lassen.
du willst nicht mehr so lange im büro bleiben.
du willst kein fleisch mehr essen.
du willst nicht mehr rauchen.

und du schaffst „ES“ nicht…
wieso „GEHT ES“ nicht?
du hast doch alles dafür getan. alles. und doch:
„ES BLEIBT“.

was ist aktuell dein „ES“?
warum wirst du es nicht los?

solange du dein problem – deine unfähigkeit, deinen mangel, deine unzulänglichkeiten, … – in das zentrum stellst, wirst du zwangsläufig (!) darum kreisen und nicht davon los kommen. klingt logisch, und doch nimmst du das, was du (noch) nicht schaffst und leisten kannst, wie selbstverständlich jeden tag auf’s neue in den fokus und beschäftigst dich immer und immer wieder damit. du schaust eben nicht „andauernd“ nach vorne, du „kreist“ eben nicht „ständig“ um das, was du erreichen könntest oder führst dir vor, was du schon geschafft hast. nein, du siehst nur, was oder wo du (noch) nicht bist und was dich hindert, aber nicht, was du könntest. warum eigentlich nicht???

wer in die falsche richtung schaut, wird niemals ankommen.
und wer vorwärts leben will, darf nicht zu lange rückwärts schauen.

also: blickwinkel ändern und handeln!!!
anstatt weiter zu versuchen, das nervige „ES“ loszuwerden und ihm damit jedes mal wieder neue energie zu schenken, lasse NEUES in dein leben. jeden tag. anstatt darum zu kreisen, was du nicht mehr willst, formuliere, WAS DU WILLST und was du ab sofort TUN wirst. nicht gegen das alte, FÜR das neue! jeden tag ein bisschen mehr davon…

welches ziel du dir auch gesetzt hast: wähle stets den passenden blickwinkel.

mach’ dir bewusst, was du tun kannst. handle.

erlerne eine atemtechnik.
plane feste freizeiten ein.
beende gespräche, wenn du dich unwohl fühlst.
triff‘ verabredungen mit menschen, die dich unterstützen könnten.

auch wenn „das ende des alten“ vielleicht noch nicht in sicht ist: hab’ den mut nach vorne zu schauen und zu gehen. genau das wird dir kreative einfälle und FORT-SCHRITTE ermöglichen und dein „ES“ mit der zeit verblassen lassen.

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