stop it: schluss mit der geschichte!

die ausweglose situation, die neverending story, das ganz große kino, das ewige drama. das nicht zu stoppende hamsterrad, der dauerstress, das unmögliche verhalten, die unüberwindbare kränkung… bist du ein guter „storyteller“?

wie mir in gesprächen immer wieder auffällt, ist vielen menschen oft nicht bewusst, wie sie selbst dazu beitragen, dass sich bestimmte leidvolle erfahrungen oder geschichten in ihrem leben auf unangenehme weise festsetzen oder im schlimmsten fall sogar ständig wiederholen. ihnen ist oft gar nicht klar, dass die art und weise, wie sie über etwas vergangenes erlebtes berichten, mit dazu beiträgt, in der zukunft andere, positive erfahrungen zu machen.

„immer werde ich… (z.b. ausgenutzt/ hintergangen/ überhört).

ich bin nicht … genug (z.b. sportlich/ intelligent/ hübsch/ vermögend), um zu… .

ich bin ein schlechter… (z.b. verhandlungspartner/ liebhaber /zuhörer).

ich werde niemals den … (z.b. job/ partner/… ) finden, der…

ich mache alles falsch. ich bin alles schuld. ich werde niemals lernen…

ich bin nicht geboren um zu… .

der/die/das … wird sich niemals ändern.

es gibt keine alternative.

ich habe keine wahl. es ist aussichtslos.“

allen diesen äußerungen ist gemeinsam, dass man sich in dem moment..

– selbst stark abwertet,

– als opfer der situation wahrnimmt und darstellt,

– auf die eigenen schwächen konzentriert,

– den blick für die eigenen ressourcen verliert,

– alternative handlungsoptionen, perspektiven, chancen ausblendet,

– sich selbst als selbstunwirksam, (handlungs-)unfähig oder machtlos etikettiert,

und sich damit immer mehr in eine echte abwärtsspirale und immer tiefer in das „elend“ hinein manövriert, bis es tatsächlich irgendwann sehr schwierig wird, aus der geschichte wieder heraus zu kommen.

dauerhaft können solche „geschichten“ verheerende auswirkungen haben: wir beginnen, diese geschichten irgendwann tatsächlich zu glauben und dementsprechend zu denken, zu fühlen und zu handeln. wir bemerken nicht mehr, wie selbstschädigend unsere art zu sprechen eigentlich geworden ist und wie sehr unsere sprache und unsere gedankenwelt immer mehr von selbst konstruierten blockaden, abwehrmechanismen und sabotagen durchzogen ist. manchmal passiert es, dass unser umfeld sich abwendet, weil uns unsere story niemand mehr „abnehmen will“ und versuche uns zu einem umdenken zu bewegen nicht mehr zu uns durchdringen.

anstatt unseren „wirklichen, wahren anteil“ an der situation zu sehen und uns auf unsere handlungsmöglichkeiten, lösungskompetenzen und ressourcen zu besinnen, schränken wir uns und unsere selbstwirksamkeit ein, meiden zunehmend bestimmte situationen und beziehungen und rücken uns eine „schöne“ geschichte zurecht. wir können nichts dafür, wir haben ja nur… hauptsache, wir müssen uns nicht verändern, die anderen sind schuld.

ich möchte dir dazu sagen: „stop it“!

höre ganz genau hin, lausche deine worten. glaubst du (dir) das wirklich? kommt dir deine geschichte an manchen stellen vielleicht ein wenig seltsam, einseitig betrachtet oder „einfach gestrickt“ vor? wenn ja: sieh zu, dass du diese diese story schleunigst beeendest und dich endgültig von ihr verabschiedest. ob du es hören magst oder nicht: du ganz allein trägst die verantwortung für dein wohlbefinden und leiden, deine geschichten, dein leben.

höre auf, teile von dir und wie du selbst zur situation beigetragen hast, zu verleugnen, und frage dich:

wie verhält es sich tatsächlich (eher)?

wie sollte die „geschichte“ wirklich lauten?

wie könnte/ sollte sie sich besser entwickeln?

welche neuen denkweisen, verhaltensweisen, rollen könnte oder müsste ich dazu einnehmen? zumindest einmal ausprobieren?

was habe ich du mich vielleicht bisher noch nicht ehrlich getraut zu sagen, zu tun oder zu denken?

was würde mir helfen wieder eigens regie über mein leben zu führen?

wo gilt es mehr selbstverantwortung zu übernehmen?

wie kann ich in meinem leben (wieder selbst mehr) wirksam sein und aktiv für andere, positive erfahrungen sorgen?

höre auf zu glauben, dass andere mehr einfluss haben und mächtiger sind als du. versuche wirklich, deine situation einmal anders zu betrachten und anzugehen. schluss mit der alten leier, der immerselben geschichte: stop it now and start new! erlaube dir heute ganz bewusst gute, kraftvolle gedanken und entscheide dich dazu heute positiven einfluss auf dich und dein leben zu nehmen. in diesem sinne: schlag‘ mal neue kapitel auf! 🙂

alles liebe

denise

Marrakech 04:2012 – 236

 

plan-voll?

hallo, hier spricht dein leben. dein leben, das voll ist mit plänen.

  • für den tag: erst einen schnellen kaffee, dann schnell die spülmaschine ausräumen, kleines workout, dusche, dann rein ins outfit, handy nicht vergessen, rein in die tram…
  • für die woche: ich muss unbedingt die ordner sortieren, meine eltern anrufen, mal wieder bei meinem guten freund vorbeischauen, ein geburtstagsgeschenk besorgen, zum friseur gehen, das auto verkaufen, den urlaub buchen…
  • die nächsten monate: gesünder leben, 5 kg abnehmen, einen italienisch kurs machen, die wohnung streichen, den inneren schweinehund überwinden, meditieren …
  • jahre: den job wechseln, heiraten, eine weltreise machen, neue kontakte pflegen, kinder kriegen/ groß ziehen, sich um die altersvorsorge kümmern, …

wie wäre es für dich mal wieder einen tag in völliger planlosigkeit zu erleben?

für manche menschen ist dies nahezu unvorstellbar. die idee, sich auch nur für einen tag vom eigenen regelkorsett, von to-do-listen, kalendereinträgen und inneren – auch gutgemeinten – vorsätzen erscheint ihnen unrealistisch, unverhältnismäßig, unverantwortlich. kurzum: unmöglich.

wie kommt das? wir sind „einfaches leben“ nicht mehr gewohnt. vielmehr geht es um beschleunigung, optimierung, fortschritt und wachstum. perfektion. wer pläne hat und ehrgeizig verfolgt, wer schneller, höher weiter kommt, erntet ruhm und erfolg. wer auf der strecke bleibt, gilt nicht selten als planloser chaot. diese denke setzt sich mehr und mehr durch, nicht nur in der berufswelt, auch mütter und kinder kennen inzwischen den dauerstress-programm-overkill-ambestenallesaufeinmal-wett-marathonlauf.

wie sich da eine auszeit gönnen? einfach mal ein paar schritte kürzer treten, oder vielleicht auch einfach mal zu weit gehen oder spontan in etwas ganz neues springen… – sich treiben lassen und sich dort für eine weile umsehen? einfach nur wahrnehmen, da sein, dabei sein, die welt in sich aufnehmen, mitströmen, ohne etwas bestimmtes zu müssen, zu brauchen, zu wollen…

EINFACH MAL KEINEN PLAN HABEN UND ES EINFACH GESCHEHEN LASSEN: DAS LEBEN.

warum? weil es den blick weitet. weil es kraft spendet und verbrauchte reserven auffüllt. weil es entschleunigt, innere ruhe und frieden schenkt. weil es neue erfahrungen fördert, neue perspektiven aufdeckt und kreativ und erfinderisch macht. weil es flexibilität schenkt und wirkliche freiheit. weil es spaß macht.

kurzum: weil es gut tut, natürlicher teil des lebens ist und alles andere auf dauer wirklich krank macht.

darum erlaube dir immer wieder auch ZEITEN DER PLANLOSIGKEIT.

in diesem sinne alles liebe

denise

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vom konzentrieren und fokussieren…

das gegenteil kennen wir wohl alle: das zerstreutsein, das sich verzetteln, das immer alles im blick haben und alles auf einmal erledigen wollen, die damit verbundene innere unruhe, das permanente gefühl von gestresstsein und ungenügen. insbesondere multitalenten (vielbegabten) und menschen, die mehrere aufgaben oder rollen gleichzeitig innehaben (im job / der familie) fällt es oft ungeheuer schwer, sich zeitweise auf eine sache zu konzentrieren, ein bestimmtes ziel zu verfolgen und die eigenen aktivitäten über einen bestimmten zeitraum hinweg zugunsten von dessen erreichung zu planen und zu steuern. wieder kommt etwas „dazwischen“, ist wichtiger, dringlicher, interessanter oder erscheint vielversprechender oder spannender.

unsere ursprüngliche intention und motivation sind vielleicht immer noch dieselbe und wir wollen das ursprünglich gewählte ziel auch nach wie vor erreichen – z.b. gesünder leben, die karriere vorantreiben, eine gute mutter sein usw. -, aber wir verlieren den fokus. es ist so vieles andere um uns herum, und wir wollen so vieles anders…

ohne bewusstes konzentrieren und fokussieren laufen wir gefahr, das wesentliche  aus den augen zu verlieren und das eigentlich ‚wirklich wichtige‘ am ende doch nicht zu erreichen.

konzentration stammt aus dem lateinischen und bedeutet „zusammen zum mittelpunkt“. wenn ich von konzentration spreche, geht es mir zunächst um den prozess des „sich sammelns“:

  • was möchte ich? was ist mir wirklich wichtig? wie möchte ich „da sein“?
  • was ist mein oberstes ziel in den nächsten wochen/ monaten/…?
  • worauf richte ich mein (haupt-)augenmerk?
  • welche erfahrung, welchen persönlichen zustand will ich erlangen?

vielleicht kannst du diese fragen zunächst gar nicht „ein-fach“ beantworten. vielleicht wird dir bewusst, dass du dich bisher ganz schön „übernommen“ hast, indem du versuchtest, mehrere (zu viele!) ziele gleichzeitig zu verfolgen oder sogar das unmögliche möglich zu machen versucht: sich widersprechende ziele dennoch zu erreichen.

in dem fall hilft nur eines, nämlich, den anspruch an dich selbst zu reduzieren und herauszufinden, was dir (in nächster zeit) vorrangig wichtig ist. auch wenn es hart klingt: es geht wirklich nicht immer alles auf einmal, manchmal kann man ein ziel nur erreichen, indem man andere (für eine zeit lang) zurückstellt. konzentration bedeutet auch, die eigenen kräfte sinnvoll zu bündeln.

wenn die antwort und damit der wille und das ziel klar sind (z.b. ein ausgeglichener partner/ erfolgreich im business/ ein glückliches elternteil sein…), geht es im nächsten schritt um die persönliche (wieder- bzw. neu-)ausrichtung der eigenen aufmerksamkeit, der persönlichen gedanken, und der eigenen aktivitäten, persönlichen handlungen im alltag.

  • was werde ich für die erreichung meines ziels aktiv tun? / was tue ich jetzt gerade dafür?
  • wie werde ich mich ganz konkret verhalten?/ wie fange ich schon jetzt damit an?
  • was lasse ich entschieden sein, was tue ich stattdessen?

wichtig ist hierbei, einen echten zusammenhang zwischen aktuellem und zukünftigem verhalten herzustellen und sich in dem zusammenhang auch klare vorgehensweisen für „konfliktsituationen“ zu überlegen und sich innerlich auf vorhersehbare „zwischenfälle“ oder mögliche „störungsquellen“ vorzubereiten. frage dich, was du auch in solchen situationen für die erreichung deines ziels tun wirst, und entschließe dich schon jetzt ganz bewusst zu diesem verhalten. diesen prozess nennt man fokussierung!

die hier beschriebene methode der konzentration und fokussierung ermöglicht dir, dich auch im alltag und über längere zeiträume hinweg sehr achtsam und sehr bewusst „zielstrebig“ zu verhalten. du trainierst damit deine fähigkeit, das für dich wesentliche im blick zu haben und zur gleichen zeit dein verhalten tatsächlich konkret darauf auszurichten. danke aber bitte daran, sie in regelmäßigen abständen immer wieder anzuwenden: konzentration und fokussierung brauchen aufmerksamkeit!

es ist wie beim zeichnen einer linie, die einen punkt berühren soll: die augen schauen immer auch auf den punkt, während die linie gezogen wird.

darum meine frage und mein appell heute an dich:

worauf konzentrierst und fokussierst du dich?

nimm‘ dich und dein leben ruhig immer wieder mal ganz genau in den blick! 🙂

alles liebe,

denise

 

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trenn‘ dich!

heute möchte ich dich dazu einladen, dich bewusst von allem zu verabschieden, das dir nicht – oder vielleicht nicht mehr – entspricht, das nicht (mehr) zu dir gehört, passt oder schlichtweg überflüssig geworden ist. oder schlimmer noch: dir unnötig lebensfreude, kraft und energie raubt.

oft bemerken wir den ballast, der sich mit der zeit in uns oder um uns herum angehäuft hat, lange nicht, sondern erst dann, wenn er zu einer echten, spürbaren last für uns oder unsere gesundheit geworden ist und uns das leben im wahrsten sinne des wortes so „schwer“ macht, dass eine auseinandersetzung damit zwingend erforderlich wird. doch so weit muss es nicht kommen, man kann sich frühzeitig „trennen“.

es gibt viele arten von ballast, die wir bewusst oder unbewusst tag für tag mit uns herumschleppen:

  • seelischer ballast: dazu gehören ein negatives selbstkonzept oder -bild, hinderliche glaubenssätze, unerfüllbare erwartungen, übertriebene selbstzweifel, verdrängte bedürfnisse, unterdrückte gefühle und sehnsüchte, ständige grübeleien und wiederkehrende sorgen, lästige oder schädliche gewohnheiten.
  • sozialer ballast: dazu gehören andauernde streits, ungelöste konflikte, stagnation in bestimmten rollen („alleskönner“, „braves mädel“), nicht förderliche beziehungen („krafträuber“, „zeitfresser“), mobbing, mangelnde abgrenzung, gefühle von einsamkeit und isolation, ungeliebte verpflichtungen, freizeitstress, „tote“ kontakte.
  • ökonomischer ballast: brachliegender besitz, überflüssiger hausrat, ungenutzte gegenstände, kleidungsstücke, schulden, pc-und datenmüll, unverhältismäßige arbeit, finanzielle belastungen, verträge.
  • körperlicher ballast: überflüssige pfunde, schad- und giftstoffe, genussmittel, medikamente, süchte, bewegungsmangel, schlafstörungen, lustlosigkeit, erkrankungen, burn out

ich könnte die liste mit arten und beispielen wahrscheinlich noch endlos fortführen. doch stattdessen möchte ich viel lieber dich dazu anregen, dir deine momentane situation einmal vor augen zu führen und dich zu fragen, wovon du dich ab sofort eigentlich trennen kannst bzw. zukünftig möchtest.

was entspricht dir nicht (mehr)?

was in deinem leben ist wirklich überflüssig geworden?

wovon möchtest du dich – innerlich oder äußerlich – trennen?

was möchtest du loswerden, aufgeben, beenden?

am besten hältst du deine antworten schriftlich fest und notierst auch gleich konkrete vorhaben oder maßnahmen: wie werde ich mich von „…“ trennen, „…“ aufgeben, um „…“ erleichtern? wie konkret, und bis wann?

in zeiten, in denen wir große entwicklungsfortschritte machen, geschieht vieles nahezu automatisch: wir beenden eine beziehung, knüpfen neue kontakte, kündigen verträge, misten die wohnung aus, geben das rauchen auf, ernähren uns gesund, treiben sport und ähnliches mehr. doch in den zeiten dazwischen tun wir vieles davon eben nicht oder viel zu wenig. dabei haben solche trennungen – oder besser gesagt BEWUSSTE VERÄNDERUNGEN – etwas sehr förderliches:

sie befreien, sie erleichtern, sie reinigen und klären. sie schaffen raum für neues, für persönliche entwicklung und wachstum.

darum: sei es dir wert, nimm‘ dich wichtig und verabschiede dich von allem, das dir nicht (mehr) entspricht.

schaffe platz für dein sein, dein wahres, vollkommen authentisches ich.

in diesem sinne: trenn’ dich!!!

alles liebe,

denise

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jetzt, hier, heute

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wenn ich in diesem moment auf mich und mein leben schaue, so bin ich ohne jeden zweifel sehr glücklich und zufrieden damit.

lebenswert. liebenswert. ausgefüllt. angenehm ruhig, und dennoch lebendig.

das ist die GEGENWART. so würde ich mein leben heute bezeichnen. und ich bin sehr dankbar dafür.

denn das war nicht immer so. es gab zeiten, da hatte ich auf verschiedenen ebenen mit dem leben zu kämpfen.

es gab eine zeit, in der ich beinahe ständig krank war. eine zeit, in der es tiefe konflikte mit meinen eltern gab. eine zeit, in der ich todunglücklich in beziehungen war. eine zeit, in der (scheinbare) freundschaften mich belasteten. eine zeit, in der ich mir große sorgen machte, meistens um die zukunft.

diese zeit ist vorbei. sie ist VERANGENHEIT.

jetzt, hier, heute: sitze ich in der sonne, genieße die kraftvollen strahlen und erfreue mich meines lebens, so wie es augenblicklich ist. ich bin gesund. ich bin dankbar für meine familie. ich liebe meinen mann und meinen sohn, meinen beruf. ich pflege echte freundschaften. ich freue mich auf die ZUKUNFT.

natürlich ist mein leben nicht jeden tag so. jeder hat mal einen schlechten tag, ist mal krank, streitet sich usw. aber es gibt immer mehr tage, die so sind wie oben beschrieben: weitgehend bis vollkommen unbeschwert. seitdem das so ist, hat das leben hat für mich einen solchen wert und eine solche qualität angenommen, dass ich es wirklich, wirklich liebe und keinen einzigen tag mehr missen mag.

dorthin zu kommen war wirklich nicht einfach. zeitweise war es harte arbeit. an mir. an meinem selbstvertrauen, meinem selbstbewusstsein, meinem blick auf das leben. meinen beziehungen. meinen glaubenssätzen, verhaltensweisen. meinen einstellungen, „vor-stellungen“ und werthaltungen. das wirkte sich natürlich auch auf mein umfeld aus. beziehungen und kontakte veränderten sich, von so manchem und manchen trennte ich mich. erst noch zögerlich, dann zunehmend konsequent. das ergebnis? das leben, das ich heute führe, hat mit meinem früheren wenig zu tun. mein leben ist im positivsten sinne „umgekrempelt“. ich bin frei und unabhängig. und was andere darüber denken, ist mir nicht mehr so wichtig. auch das war früher anders.

auch achte ich mittlerweile besonders darauf, dass dieser glückliche zustand so schnell nicht wieder eintrübt oder einreißt. man könnte sagen: mein leben ist mir heilig geworden. ich sorge für mein inneres und äußeres wohlbefinden. ich achte auf das, was ich aufnehme, die menschen und energien, mit denen ich mich umgebe. ich achte auf das, was ich tue. kurz gesagt: ich bin achtsam mit mir und meinem leben. ich lasse es nicht vor sich hin schleifen und tag für tag einfach so vergehen. ich versuche, jedem tag bedeutung zu schenken, einen sinn zu verleihen. ich möchte mich später an ein glückliches leben erinnern!!!

warum nun schreibe ich dir dies? ich möchte dir ein authentisches beispiel dafür geben, dass es wirklich möglich ist, ein lebenswertes, liebenswertes, glückliches leben zu führen. ich möchte, dass es dir (auch) rundum gut geht. ich möchte dir mut machen, dich – jetzt, hier, heute – aufzumachen und für dein glückliches leben zu sorgen.

sicher, es ist nicht einfach und ohne dich, ohne deine „mit-arbeit“ und „mit-wirkung“ geht es nicht. doch es lohnt sich. wirklich!

darum meine einladung: wirf noch heute einen achtsamen blick auf dich und dein leben:

  • wie geht es dir damit?
  • womit kämpfst du gerade?
  • welche themen, leiden, konflikte schleppst du schon lange mit dir herum?
  • wer oder was raubt dir energie/ kraft/ platz/ zeit/ geld/… ?
  • was möchtest du beenden, hinter dir lassen, anders fortsetzen, neu anfangen?
  • was möchtest du tun, um dich – am besten schon morgen – besser zufühlen?
  • wie sorgst du für gesundheit, zufriedenheit und unbeschwertheit in deinem leben?

womit beginnst du – jetzt hier, heute – für deine glückliche zukunft?

in diesem sinne alles liebe

denise

die kraft der freiheit

für die meisten von uns ist  heute ein „freier“ tag. die arbeit ruft nicht, die geschäfte für den alltäglichen bedarf haben geschlossen und es gibt kein festes programm, das es zu erledigen gilt.

wie nutzt du die FREIE zeit? fühlst du dich FREI heute? bist du so FREI und tust heute, worauf du wirklich lust hast?

vielleicht machst du einen ausflug in die natur oder treibst endlich einmal wieder ausgiebig sport, vielleicht liegst du auch lieber mit einem buch und einer wolldecke auf dem sofa und machst es dir gemütlich. vielleicht verabredest du dich mit freunden, unternimmst etwas mit deiner familie oder besuchst eine interessante veranstaltung. vielleicht arbeitest du ab, was du in der vergangenen woche nicht geschafft hast. vielleicht lässt du dich zu etwas hinreißen, wonach dir eigentlch gar nicht der sinn steht. vielleicht ziehst du dir auch einfach nur die decke über den kopf. Oder du weißt gar nicht, was du mit deiner freien zeit überhaupt anstellen sollst.

was bedeutet für dich FREIE ZEIT?

liebst du freie tage wie heute, weil sie dir die gelegenheit geben, aus dem alltäglichen hamsterrad auszusteigen? hasst du sie, weil dir in deiner freien zeit vieles, das du ansonsten eher verdrängst, schmerzlich bewusst wird? oder ist ein freier tag für dich nichts besonderes, weil du jeden tag als einen für dich „freien“ tag begreifst, der dir wie jeder andere auch die chance bietet, dein leben nach deinen vorstellungen zu gestalten und zu leben? oder ist für dich jeder tag ein geschenk, eben aus genau diesem grund: weil du damit anfangen kannst, was du willst?

Ist DIR das eigentlich bewusst? ist dir klar, dass…

  • genau betrachtet JEDER tag ein FREIER tag ist?
  • du jeden tag die CHANCE hast, etwas bestimmtes daraus zu machen?
  • du jeden tag die WAHL hast, wie du lebst, welcher arbeit du nach gehst, mit welchen menschen du dich umgibst, wie viel freude du an deinem leben hast, wie du deine lebenszeit füllst?
  • du die ENTSCHEIDUNG triffst, was aus DEINEM freien tag wird? JEDEN TAG???
  • … dass jeder tag ein tag deines lebens ist? ein LEBTAG für dich!

bedenke: jeder tag schenkt dir ein stück leben, oder er kostet dich ein stück leben.

das, was du heute tust oder nicht tust, wird zu einem teil deines Lebens – unveränderlich.

stell’ dir vor, du würdest für jeden deiner lebtage ein bild malen, und die bilder am ende zu einem großen buch binden. wie sähen deine lebtage aus?

fröhlich, traurig, glücklich, gestresst, einsam, niedergeschlagen, bunt, zuversichtlich, beschwingt?

wie sähe dein bild für DEINEN FREIEN TAG HEUTE aus? was erlebst du?

wie nutzt du die freie zeit, die chance, die sich dir heute bietet?

ich möchte dich dazu einladen, deinen freien tag heute bewusst zu gestalten. aber eben nicht nur heute, sondern auch den tag morgen und übermorgen. jeden deiner lebtage. vergiss nicht: es sind freie tage. und sie sind wertvoll und kostbar. mach‘ was draus!

und ganz gleich, was du heute tust: ich wünsche dir, dass du dich wohl fühlst und ein lächeln auf den lippen trägst.

alles liebe,

denise

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alle sorgen los!

gehörst du auch zu der sorte menschen, die sich irgendwie ständig sorgen macht?

  • du hattest ein paar kilo zu viel auf den hüften und warst besorgt, dir könnte es vielleicht nicht gelingen sie jemals los zu werden. eines tages dann hast du es geschafft, und du fängst an, dich zu sorgen, du könntest viel zu schnell wieder an gewicht zu nehmen… du kannst deine wunschfigur einfach nicht genießen.
  • lange warst du voller sorge, ob du die „liebe deines lebens“ finden würdest. hurra, irgendwann ist sie da – und mit ihr die sorge, wie lange die gefühle wohl anhalten mögen…
  • in deiner familie schwelt schon lange ein konflikt, und deine sorge ist, dass dies für immer so bleiben wird. doch dann fasst ihr euch alle ein herz, es kommt zur aussprache, das thema wird abgehakt. ob der frieden halten wird? du traust ihm nicht…
  • du kämpfst tag für tag für dein berufliches oder privates glück, du engagierst dich wirklich vollblütig für deinen erfolg, und wenn du zurückblickst, hat sich die mühe auch wahrlich gelohnt: alles ist gut. eigentlich kein grund zur sorge… doch… wie lange währt dein glück noch…?

und so vergeht kein tag, an dem du nicht geplagt von irgendeiner sorge bist. dabei wünschst du dir eigentlich nichts mehr als einmal einen tag lang alle sorgen los zu seinen. sorgen los, einfach mal sorglos! nur wie?

schau’ dir deine sorgen einmal genau an: wenn du z.b. …

  • seit dem erreichen deines wunschgewichts wieder angefangen hast wieder unverhältnismäßig viel süßigkeiten zu essen,
  • dich deinem partner/ deiner partnerin gegenüber ziemlich distanziert und launisch verhältst anstatt offen anzusprechen, was dich beunruhigt,
  • oder auch ein anderes mitglied deiner familie nicht aufhört, die „alten geschichten“ aufzuwärmen,

dann sind diese sorgen vielleicht berechtigt, weil das, worüber du dir sorgen machst, in der zukunft vielleicht tatsächlich eintreten wird, wenn du dein verhalten nicht augenblicklich änderst, also fortsetzt. in dem fall solltest du beginnen, dein destruktives verhalten unmittelbar zu ändern, so dass du dir keine sorgen mehr machen musst. packe die süßigkeiten weg, verändere deine laune, stopp’ die alten geschichten, usw. diese art von sorgen zeigen, dass du dich eben noch NICHT (wirklich) um dich gesorgt hast. in dem moment, wo du das erkennst und änderst, wird das besorgstsein überflüssig: weil du für dich sorgst, anstatt dich zu sorgen!

verhält es sich aber so, dass du wirklich bereits voll und ganz für dich, dein wohl, deine gesundheit, dein liebesglück, deinen beruflichen erfolg oder was auch immer sorgst – im sinne von einsetzt und alles in deiner macht stehende tust, um diesen zustand aufrecht zu erhalten – dann sorgst du dich wirklich grundlos. deine sorgen ergeben auch bei näherer betrachtung keinen rechten sinn, und das weißt du inzwischen auch. trotzdem kämpfst du tagtäglich mit ihnen, denn sie wollen einfach nicht verschwinden. dann gelingt es dir vielleicht erst, die sorgen abzulegen, wenn du verstehst, woher sie kommen, welchen ursprung sie haben. nicht selten haben wir sie von unseren eltern oder anderen engen bezugspersonen übernommen. bei sich hartnäckig haltenden sorgen ist dies sogar fast immer der fall.

ist deine mutter/ dein vater jemand, der stets um dich und/oder „die welt“ besorgt war? hast du kommentare wie „muss das denn sein?“, „ob das wohl gut gehen wird?“, „wenn das nicht mal schief gehen wird“, „also, ich weiß ja nicht, ob das eine gute idee ist“, „hast du dir das auch wirklich gut überlegt?“, „wo soll denn das hinführen?“ oder ähnliche häufig zu hören bekommen?

dann könnte es sein, dass deine sorgen ihren ursprung dort haben. wenn du diese art der „generellen“ oder auch „durchgängigen besorgtheit“ los werden möchtest, empfehle ich dir, sie in form einer kleinen übung zurück zu geben.

die übung

  1. mache dir bewusst, dass es im grunde nicht deine sorgen sind, sondern die deiner eltern usw.
  2. mache dir klar, dass du wenig einfluss darauf hast, inwieweit deine eltern sich sorgen um dich machen oder nicht, und dass es letztlich ihre entscheidung ist oder nicht.
  3. frage dich: will ich sorglos leben?
  4. wenn ja: entscheide dich dazu, wirklich für dich zu sorgen: durch konkretes handeln, optimistisches, zuversichtliches denken und glauben anstatt wie bisher weiter in ängsten, zweifeln und sorgen zu verharren.
  5. löse dich innerlich wie äußerlich von deinen sorgen und bringe dies mit hilfe eines symbols zum ausdruck. das symbol hilft dir, dich von den sorgen zu verabschieden. dazu von mir noch ein paar vorschläge:
  • durchtrennen der sorgenschnur: nehme einen hübschen faden. für jede sorge machst du einen knoten in den faden. du kannst dir zusätzlich vorstellen, dass die person, von der du die sorgen übernommen hast, das eine ende halten und du das andere. schneide dann den faden hinter den sorgenknoten ab und binde das knotenfreie ende um dein handgelenk. das andere fadeenende kannst du verbrennen. trage das sorglose band es ein paar wochen oder hänge es an einer stelle in deiner wohnung auf, an der du häufger vorbei gehst.
  • blume der zuversicht: schreibe die sorgen, die dich bisher begleitet haben, auf einen zettel, wickele sie um einen stein und vergrabe diesen draußen in der natur. mache anschließend einen spaziergang. spüre, wie du innerlich und äußerlich abstand von den alten sorgen nimmst und pflücke eine blume vom wegrand. zuhause kannst du sie trocknen und als „anker“ für sorgenfreie augenblicke einrahmen. du kannst auch mehrere blumen pflücken und sie verschenken.
  • sorgenballons: du kannst auch ballons mit deinen sorgen beschriften und sie frei geben, indem du sie in den himmel aufsteigen lässt.
  • vielleicht fällt dir selbst noch etwas ein, das du tun kannst, um deine sorgen abzulegen. gerne kannst du deine ideen auch unter diesem beitrag posten.

ich wünsche dir die kraft und den mut, deine überflüssigen sorgen los zu lassen.

in diesem sinne „sorgen los“ und bis bald,

denise

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du darfst: dich frei denken!

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in dieser woche ist mir in der arbeit mit meinen klienten erneut sehr eindringlich bewusst geworden, wie oft wir menschen uns durch unser denken selbst einschränken: in unseren träumen, möglichkeiten, lebenswegen, lebensweisen, stilen, zielen, gefühlen und vielem, vielem mehr.

  • ICH kann doch nicht vorstand werden!
  • ICH kann nicht einfach meine arbeitszeit reduzieren!
  • ICH kann doch nicht einfach den job wechseln!
  • ICH kann unmöglich meinen stundenlohn erhöhen!
  • ICH kann niemals vier wochen urlaub am stück nehmen.
  • ICH kann das meinem partner nicht zumuten!
  • ICH kann das unmöglich tragen!

ich könnte die liste endlos fortführen. auffällig ist, dass alle sätze mit „ICH kann nicht“ beginnen. andere könnten es sicherlich, aber ich..? ich doch nicht! niemals!

dabei stimmt diese aussage in den meisten fällen – wenn man sie ganz genau betrachtet – so nicht.

ich könnte eigentlich schon, wenn ich

  • … wollte.
  • … es mir erlauben würde.
  • … keine angst vor veränderungen hätte.
  • … mehr selbstbewusstsein hätte, es mir zutrauen würde.
  • … die reaktion anderer nicht so wichtig nehmen würde.
  • … an mich und meinen erfolg glauben würde.

viel hilfreicher als sich gedanklich also immer wieder zu sagen, was man alles nicht kann oder was alles nicht möglich und unerreichbar ist, wäre somit, sich zu fragen:

  • unter welchen umständen könnte ICH?
  • was bräuchte ich (von mir), damit ICH…?
  • wie wäre es möglich?
  • was würde mir helfen, es zu tun?
  • und vor allem: wie müsste ICH denken? vor allem über mich, mein tun?

wichtig ist also, sich gedanklich auf seinem weg nicht selbst einzuengen und zu beschränken, sondern sich im wahrsten sinne des wortes

FREI ZU DENKEN.

 

ICH kann. ICH darf. ICH will.

 

mit diesem post möchte ich dich ermutigen:

 

hör auf, dir deine träume und wünsche mit gedanken selbst zu verbauen.

erlaube dir gedankliche stolpersteine, aber bleibe nicht darauf sitzen.

traue dich, mutig über sie hinweg zu sehen.

fange an, DICH frei zu denken!

 

alles liebe

deine denise