sei kühn, tu’s!

ich gehe leidenschaftlich gerne laufen. hin und wieder begegne ich im englischen garten einem in meinen augen wirklich bemerkenswerten läufer. er hat mich nachhaltig berührt hat. schon als ich ihn zum ersten mal sah, wurde mir schlagartig klar:

jeder mensch kann sofort einen weg finden, das zu tun, was er will – wenn er will!

sicher, manche dinge ( z.b. einen marathon laufen ) brauchen zeit, ein gewisses vorwissen, training, erfahrung oder unterstützung von außen. dennoch gilt:

wer nicht tut, was er will, der will es auch nicht. vielleicht noch nicht. auf jeden fall nicht wirklich. wer will, beginnt!

wie ist es mit dir? 

was willst du seit langem tun und tust es – bisher – doch – noch – nicht?

dich beruflich neu ausrichten.
gesünder kochen.
ein kind bekommen.
ausreichend schlafen.
abnehmen.
klettern.
urlaub machen.
deinen typ verändern.
dich beim sex ausprobieren.

whatever… du denkst schon ganz lange daran, du hast es dir schon viele male vorgenommen. du sprichst sogar mit anderen über deine vorhaben. wenn nur die guten gründe nicht wären… keine zeit, keine kraft, kein geld, kein partner, schlechte gelenke, mangelnde kondition, schüchternheit, unsicherheit, und und und…

ganz gleich, wie überzeugend und einleuchtend deine einwände und gründe dagegen auch sein mögen…

solange du es nicht tust, willst du es nicht.

glaube mir, wenn es dir wirklich wichtig wäre, du es wirklich wollen würdest, du tätest es schon!
du wüsstest (mindestens) EINEN weg. 

dieser mann, den ich im englischen garten sah, wollte ganz augenscheinlich laufen. er hatte genau den willen, den es braucht, um etwas zu beginnen, auch dann, wenn vieles dagegen spricht. er ist übergewichtig, wiegt sicher an die einhundert, wenn nicht mehr kilos. er ist körperlich gehandicapt, trägt bandagen an den füßen. und er hat einen hund, der sich offensichtlich nur schwer dazu bewegen lässt, monoton hinter ihm her zu laufen. aus diesem grund trägt der mann beim laufen große, lange stöcke bei sich, zusammen genommen wiegen sie nicht gerade wenig. immer dann, wenn sein hund anstalten macht, stehen zu bleiben, schmeißt er einen der stöcke weit voraus.
dieser mann läuft. warum? weil er es will. warum so? weil es vielleicht der einzige weg für ihn ist, es zu tun. es spielt auch keine rolle, wie er läuft… er läuft! viele andere tun es nicht. sein ECHTER will hat mich wirklich beeindruckt.

was willst du?
wirklich?
in welchem bereich machst du dir und anderen vielleicht noch etwas vor?
wie ließe sich das schnell ändern?

unterlasse es große reden zu halten. höre auf, nur in kühnen träumen zu leben. zeige verantwortung: verantwortung für dich, dein tun und dein können und beginne. pflastere deinen weg nicht mit ausreden!
auch wenn du angst hast und nicht weißt, ob du am ende erfolg haben wirst:

sei kühn, tu’s!

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