jetzt, hier, heute

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wenn ich in diesem moment auf mich und mein leben schaue, so bin ich ohne jeden zweifel sehr glücklich und zufrieden damit.

lebenswert. liebenswert. ausgefüllt. angenehm ruhig, und dennoch lebendig.

das ist die GEGENWART. so würde ich mein leben heute bezeichnen. und ich bin sehr dankbar dafür.

denn das war nicht immer so. es gab zeiten, da hatte ich auf verschiedenen ebenen mit dem leben zu kämpfen.

es gab eine zeit, in der ich beinahe ständig krank war. eine zeit, in der es tiefe konflikte mit meinen eltern gab. eine zeit, in der ich todunglücklich in beziehungen war. eine zeit, in der (scheinbare) freundschaften mich belasteten. eine zeit, in der ich mir große sorgen machte, meistens um die zukunft.

diese zeit ist vorbei. sie ist VERANGENHEIT.

jetzt, hier, heute: sitze ich in der sonne, genieße die kraftvollen strahlen und erfreue mich meines lebens, so wie es augenblicklich ist. ich bin gesund. ich bin dankbar für meine familie. ich liebe meinen mann und meinen sohn, meinen beruf. ich pflege echte freundschaften. ich freue mich auf die ZUKUNFT.

natürlich ist mein leben nicht jeden tag so. jeder hat mal einen schlechten tag, ist mal krank, streitet sich usw. aber es gibt immer mehr tage, die so sind wie oben beschrieben: weitgehend bis vollkommen unbeschwert. seitdem das so ist, hat das leben hat für mich einen solchen wert und eine solche qualität angenommen, dass ich es wirklich, wirklich liebe und keinen einzigen tag mehr missen mag.

dorthin zu kommen war wirklich nicht einfach. zeitweise war es harte arbeit. an mir. an meinem selbstvertrauen, meinem selbstbewusstsein, meinem blick auf das leben. meinen beziehungen. meinen glaubenssätzen, verhaltensweisen. meinen einstellungen, „vor-stellungen“ und werthaltungen. das wirkte sich natürlich auch auf mein umfeld aus. beziehungen und kontakte veränderten sich, von so manchem und manchen trennte ich mich. erst noch zögerlich, dann zunehmend konsequent. das ergebnis? das leben, das ich heute führe, hat mit meinem früheren wenig zu tun. mein leben ist im positivsten sinne „umgekrempelt“. ich bin frei und unabhängig. und was andere darüber denken, ist mir nicht mehr so wichtig. auch das war früher anders.

auch achte ich mittlerweile besonders darauf, dass dieser glückliche zustand so schnell nicht wieder eintrübt oder einreißt. man könnte sagen: mein leben ist mir heilig geworden. ich sorge für mein inneres und äußeres wohlbefinden. ich achte auf das, was ich aufnehme, die menschen und energien, mit denen ich mich umgebe. ich achte auf das, was ich tue. kurz gesagt: ich bin achtsam mit mir und meinem leben. ich lasse es nicht vor sich hin schleifen und tag für tag einfach so vergehen. ich versuche, jedem tag bedeutung zu schenken, einen sinn zu verleihen. ich möchte mich später an ein glückliches leben erinnern!!!

warum nun schreibe ich dir dies? ich möchte dir ein authentisches beispiel dafür geben, dass es wirklich möglich ist, ein lebenswertes, liebenswertes, glückliches leben zu führen. ich möchte, dass es dir (auch) rundum gut geht. ich möchte dir mut machen, dich – jetzt, hier, heute – aufzumachen und für dein glückliches leben zu sorgen.

sicher, es ist nicht einfach und ohne dich, ohne deine „mit-arbeit“ und „mit-wirkung“ geht es nicht. doch es lohnt sich. wirklich!

darum meine einladung: wirf noch heute einen achtsamen blick auf dich und dein leben:

  • wie geht es dir damit?
  • womit kämpfst du gerade?
  • welche themen, leiden, konflikte schleppst du schon lange mit dir herum?
  • wer oder was raubt dir energie/ kraft/ platz/ zeit/ geld/… ?
  • was möchtest du beenden, hinter dir lassen, anders fortsetzen, neu anfangen?
  • was möchtest du tun, um dich – am besten schon morgen – besser zufühlen?
  • wie sorgst du für gesundheit, zufriedenheit und unbeschwertheit in deinem leben?

womit beginnst du – jetzt hier, heute – für deine glückliche zukunft?

in diesem sinne alles liebe

denise

echte veränderung

eine sache zu ändern ist gar nicht so einfach! mehrere schon eher…  und wenn schon, dann bitte ganz!!!
mit diesem statement kurz vor dem jahreswechsel möchte ich euch wirklich aufrütteln. ich möchte euch dazu motivieren, euch zu verändern. und das nicht nur ein bisschen hier, ein bisschen da. nein, ich meine tiefgreifend und ganzheitlich. nicht zaghaft und zögerlich. radikal eben, w i r k l i c h!
vielleicht hast du auch schon einmal einen neuen vorsatz für das neue jahr gefasst und bist schon nach relativ schneller zeit wieder gescheitert. warum ist das so?
es mag merkwürdig klingen, aber vermutlich hast du ZU WENIG geändert!

dazu ein kleines beispiel von mir: stell dir vor, du willst abnehmen und willst dies erreichen, indem du zukünftig regelmäßig sport treibst. du fängst auch wirklich damit an, regelmäßig sport zu treiben, und es läuft anfangs gut. aber …

  • du ernährst dich nach wie vor nicht wirklich gesund. selbst kochen, wozu?
  • du fährst immer noch lieber mit dem auto zur arbeit als mit dem fahrrad.
  • du schaust in deiner freizeit immer noch viel lieber fern oder surfst im internet, als dich draußen herumzutreiben,
  • du triffst freunde, die wenig wert auf eine gesundes äußeres legen und ihre figur vernachlässigen,
  • du versteckst deinen körper nach wie vor in weiter kleidung und umgehst jeden blick in den spiegel, auch emotional „schluckst du vieles“ und „frisst vieles lieber in dich hinein“, anstatt mal ein paar klare worte zu sprechen,
  • usw.

kurz gesagt: du verleugnest den zusammenhang von körper-seele-geist, du verdrängst den angehäuften seelischen ballast, und vor allem: deine einstellung, deine werte haben sich nicht geändert. ein teil in dir wünscht sich zwar schlank zu sein, und deswegen treibst du ja auch regelmäßig sport. aber ein noch viel größerer teil hängt noch am altbekannten fest –  der bequemlichkeit – und es ändert sich viel mehr nicht, als das sich etwas ändert. die veränderung geschieht oberflächlich, nicht tiefgreifend und „bereit-willig“ von innen heraus.

wenn du ein neues lebensgefühl, eine neue lebensweise oder eine neue gewohnheit in deinem leben entwickeln und dieses ziel auch tatsächlich erreichen möchtest, geht es darum, WIRKLICH…

  1. ALLES loszulassen und zu verändern, das diesem ziel entgegen läuft. ja, genau: nicht etwas, sondern alles!
  2. dieses ziel ganz zu fokussieren, und von morgens bis abends alles zu tun, das dessen erreichung dient. ja, genau: nicht kurz mal, sondern konsequent!
  3. immer wieder voll und ganz JA zu sagen zu deinem neuen wert (z.b. gesundheit), deiner neuen lebensweise. ja, genau: nicht, teilweise, sondern vollkommen! überzeugt, selbstsicher, zuversichtlich!
  4. dich auf deinem weg der transformation, der sicher nicht immer leicht und schön sein wird, selbst liebevoll zu betrachten, zu behandeln und zu bestärken.

anschließend:
wie sähe dein leben aus?
wie wäre dein lebensgefühl?
wie wäre dein denken, handeln und fühlen?
wie wäre deine haltung, dir selbst und anderen menschen gegenüber?

völlig ANDERS? wie ein neuer mensch, durch und durch?

ECHTE VERÄNDERUNG

– dazu möchte ich dich gerne einladen!

in diesem sinne euch allen ein besinnliches weihnachtsfest sowie frohes, gutes und neues beginnen in 2016!
alles liebe,
denise

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alles eine frage der gewohnheit

kennst du das: du möchtest etwas ändern, das dir schon lange missfällt und du schaffst es einfach nicht, diese leidige sache abzustellen? du möchtest endlich regelmäßig sport treiben, dich anders kleiden, mit dem kaffee trinken aufhören, dich gesünder ernähren, aus dem beruflichen hamsterrad aussteigen, frischen wind in deine beziehung bringen, die blöden, alten gedanken loswerden, dich endlich nicht mehr schuldig fühlen… und du schaffst es einfach nicht?
du willst die veränderung wirklich und probierst es auch immer wieder. doch eingetretene pfade zu verlassen ist gar nicht so einfach, und trotz verschiedener anläufe fällst du nach einer zeit wieder in das bekannte zurück.
wie kommt das?
wenn wir über einen langen zeitraum hinweg ein bestimmtes denk-, fühl- oder verhaltensmuster „pflegen“ und „wieder-holen“, passiert es, dass sie mit der zeit zur gewohnheit werden. das heißt, wir denken, fühlen oder verhalten uns immer mehr automatisch so. wir hören auf, darüber nachzudenken und das, was wir tun, ganz bewusst zu tun. unsere aufmerksamkeit liegt in dem moment woanders. und so merken wir erst hinterher, dass wir es schon wieder gedacht, gefühlt oder getan haben… mist, schon wieder… zu spät!
wie kann es dennoch gelingen, das muster der gewohnheit zu durchbrechen?

1. bewusstwerdung
auch, wenn es paradox klingt: schenke deinen gewohnheiten aufmerksamkeit. erlebe sie ganz gezielt und bewusst. nimm wahr, was passiert. wie fühlt sich das gewohnte für dich an, wie geht es dir damit? dazu ein paar beispiele.
– achte auf den wiederkehrenden gedanken. wie fühlt es sich an, wenn du ihn aussprichst? wie verändert sich deine stimme, deine körperhaltung, dein gegenüber?
– anstatt die erste zigarrette morgens bei der zeitung oder auf dem weg zur arbeit zu rauchen, setze dich hin und lege zigaretten und feuerzeug vor dich hin. sieh hin. dann rauche. langsam. na, wie fühlt sich das an?
– dein partner meckert schon wieder über xy. zum hundersten mal würdest du nun eigentlich wie aus der pistole geschossen antworten und dich wütend fühlen. dieses mal aber konzentrierst du dich darauf, ruhig zu atmen, deinen partner genau anzuschauen und hinzuhören. du bemerkst, wie sich dein gefühl verändert.
unser gehirn unterscheidet nicht zwischen guten und schlechten gewohnheiten. es kontrolliert nicht, ob diese gewohnte art zu fühlen, zu denken oder zu handeln in dem moment wirklich sinnvoll und wohltuend für dich ist. es spult einfach ein programm ab, dass es schon kennt.
darum ist es so wichtig, sich dieses bewusst zu machen. der akt der bewusstwerdung ist wie eine „pause-taste“.
er schenkt dir zeit zum abwägen.

2. abwägung
nun kannst du dich in aller ruhe fragen, ob das, was du tust, gut für dich – im sinne von förderlich, nützlich, wohltuend, befriedigend, lösend… – ist.
wenn ja, ist es eine gute gewohnheit und du kannst sie fröhlich fortsetzen. das sind die liebgewonnenen gewohnheiten. wenn deine antwort nein lautet, ist klar, dass du dein verhalten, fühlen oder denken an dieser stelle NICHT achtlos fortsetzen solltest. frage dich, was du im augenblick eigentlich brauchst (z.b. einen moment ruhe, abstand, körperliche betätigung, gedankenwechsel usw.) und wie du dir das wirklich geben könntest. hinter der gewohnheit steht immer ein bedürfnis.

3. veränderung
bisher bist du immer „xy“ getan. wenn du willst, dass sich das ändert, hilft es nichts, immer wieder dasselbe zu tun, sondern etwas anderes. mache dir klar, dass es einen besseren weg als den bisherigen gibt. und verlasse dich nicht darauf, dass es dir im entscheidenden moment einfach gelingen wird, dein gewohntes muster zu durchbrechen. der wille allein reicht nicht. plane vorausschauend und verändere die umstände: zeitlich, räumlich, innerlich.
meide die plätze, an denen du bisher immer xy getan hast, oder gestalte sie um. entwickele eine neue routine, zum beispiel, indem du morgens etwas früher aufstehst und eine aktivität einplanst, die dein bedürfnis befriedigt.
experimentiere! vielleicht findest du nicht auf anhieb das richtige. das macht nichts. verändere die umstände so lange, bis in dir wirklich vorfreude auf das neue entsteht, wenn du nur daran denkst. stelle dir vor, wie dein leben in ein paar wochen, ohne xy aussehen wird. mache dir bewusst, wie es dir mit deinen neuen gewohnheiten gehen wird. schenke deinen neuen gewohnheiten viel aufmerksamkeit spüre die kraft, die leichtgkeit und zufriedenheit, die damit einher gehen wird.

4. umstellung
dein kopf wird am anfang mit dem neuen weg wahrscheinlich noch nicht ganz einverstanden sein. es werden zweifel, unsicherheiten, nervosität oder sorgen aufkommen. vielleicht wünscht sich ein teil von dir, einfach wieder in das alte, bekannte muster zu verfallen. das ist ganz normal. und wäre so bequem. lass dich davon nicht irritieren. es ist eine umstellung. ohne eine gewisse anstrengung und das entschiedene, geduldige üben des neuen wird es nicht funktionieren.

die gute nachricht: auch das neue, am anfang noch unbekannte, ungewohnte wird irgendwann zur gewohnheit. der tag, an dem du das gewünschte einfach wie von selbst tun wirst, ohne groß darüber nachzudenken oder dich anzustrengen, wird ganz gewiss kommen. der weg dorthin lohnt sich!

in diesem sinne wünsche ich dir gutes, neues beginnen!
denise

 

 

unmöglich, das schaffe ich?

gibt es eine sache, die du in deinem leben vermisst? oder unheimlich gerne tun oder schaffen würdest? etwas, das du bisher nicht getan hast, weil du denkst, du kannst es sowieso nicht oder bist nicht der typ dafür? denkst du schon lange daran und wagst dich trotzdem nicht heran?

wenn du diesbezüglich folgende sätze schon öfter von dir bzw. von anderen gehört hast, solltest du sofort acht geben:

„das kann ich nicht. das schaffe ich niemals. das macht doch keinen sinn. mir fehlt einfach das zeug dazu…“ bzw. „du willst das machen? wie kommst du denn auf die idee? das ist doch wirklich nicht dein ding. lass das lieber, mach was anderes. das kann ja nichts werden. wozu dich blamieren?“.

solche aussagen über dich können eine ungeheure macht haben. sie können dich über jahre davon abhalten, das zu tun, was du schon immer wolltest: ER-LEBEN!

dazu zwei beispiele von mir:

in der schule sagte mir mein damaliger kunstlehrer, ich könne nicht malen. irgendwann habe ich es einfach getan und bin meinem inneren ruf einfach gefolgt. damals wusste ich nicht, was daraus werden würde: eine meiner größten leidenschaften! wie du vielleicht weißt, arbeite ich mittlerweile in meinem eigenen atelier, ich male bilder und arbeite sogar mit meinen klienten dort.
das joggen! lange dachte ich, ich könne das nicht und redete mir ein, ich hätte nicht die ausdauer und sagte mir, joggen sei zu schwer und anstrengend für mich. dann…eines morgens – übrigens mit kinderwagen – war ich nicht mehr zu halten und bin einfach losgelaufen… ich schaffte es 20 minuten zu laufen und umrundete zumeinem eigenen erstaunen einen kleinen see. mein sohn hatte spaß ohne ende. zwei wochen später dann: 9km! ich kann nicht joggen!? darüber kann ich heute nur lachen. und es geht weiter und weiter…

wozu ich dich einladen möchte, ist DIR SELBST UND ANDEREN NICHT IMMER EINFACH ALLES ZU GLAUBEN. wenn es etwas gibt, das du eigentlich zu gerne tun würdest, aber….hier ein paar tipps:

  • höre auf, darüber nachzudenken.
  • fange einfach damit an! am besten sofort.
  • rede nicht groß darüber. das urteil anderer oder deine angst als versager da zu stehen, könnte dich bremsen.
  • prüfe deine erwartungen: du musst kein meister werden! dein ziel ist erstmal, es einfach „irgendwie“ zu schaffen. a.) wenn du glück hast, gelingt es dir ganz leicht. glückwunsch, dann wirst du dich fragen: warum habe ich das nicht schon viel früher gemacht? b.) vielleicht ist der anfang aber auch schwer und anstrengend. dann gib’ nicht auf, sondern setze die tätigkeit/ aufgabe/ übung noch mindestens 5, besser 10x , fort oder lass dir von erfahrenen menschen helfen. vielleicht fehlt dir nur das wissen, wie… was du dann wahrscheinlich schnell merken wirst: ich kannst es ja doch! es braucht oft nur ein bisschen willen und übung.
  • sei richtig stolz auf dich.
  • korrigiere all deine glaubenssätze, deren botschaft bisher lautete „ich kann das nicht“. DU KANNST ES NUR IM MOMENT VIELLEICHT NOCH NICHT!!! GLAUBE AN DICH UND DEIN KÖNNEN, solange das gegenteil nicht bewiesen ist.

motiviere auch deine liebsten, deine freunde, deine mitmenschen dazu, ähnliche gedankenhürden hinter sich zu lassen. zeige ihnen, dass vieles eben doch geht – wenn man sich traut und engagiert.

unmöglich? erst einmal gilt: du schaffst es!!! 🙂

von herzen,
eure denise