trenn‘ dich!

heute möchte ich dich dazu einladen, dich bewusst von allem zu verabschieden, das dir nicht – oder vielleicht nicht mehr – entspricht, das nicht (mehr) zu dir gehört, passt oder schlichtweg überflüssig geworden ist. oder schlimmer noch: dir unnötig lebensfreude, kraft und energie raubt.

oft bemerken wir den ballast, der sich mit der zeit in uns oder um uns herum angehäuft hat, lange nicht, sondern erst dann, wenn er zu einer echten, spürbaren last für uns oder unsere gesundheit geworden ist und uns das leben im wahrsten sinne des wortes so „schwer“ macht, dass eine auseinandersetzung damit zwingend erforderlich wird. doch so weit muss es nicht kommen, man kann sich frühzeitig „trennen“.

es gibt viele arten von ballast, die wir bewusst oder unbewusst tag für tag mit uns herumschleppen:

  • seelischer ballast: dazu gehören ein negatives selbstkonzept oder -bild, hinderliche glaubenssätze, unerfüllbare erwartungen, übertriebene selbstzweifel, verdrängte bedürfnisse, unterdrückte gefühle und sehnsüchte, ständige grübeleien und wiederkehrende sorgen, lästige oder schädliche gewohnheiten.
  • sozialer ballast: dazu gehören andauernde streits, ungelöste konflikte, stagnation in bestimmten rollen („alleskönner“, „braves mädel“), nicht förderliche beziehungen („krafträuber“, „zeitfresser“), mobbing, mangelnde abgrenzung, gefühle von einsamkeit und isolation, ungeliebte verpflichtungen, freizeitstress, „tote“ kontakte.
  • ökonomischer ballast: brachliegender besitz, überflüssiger hausrat, ungenutzte gegenstände, kleidungsstücke, schulden, pc-und datenmüll, unverhältismäßige arbeit, finanzielle belastungen, verträge.
  • körperlicher ballast: überflüssige pfunde, schad- und giftstoffe, genussmittel, medikamente, süchte, bewegungsmangel, schlafstörungen, lustlosigkeit, erkrankungen, burn out

ich könnte die liste mit arten und beispielen wahrscheinlich noch endlos fortführen. doch stattdessen möchte ich viel lieber dich dazu anregen, dir deine momentane situation einmal vor augen zu führen und dich zu fragen, wovon du dich ab sofort eigentlich trennen kannst bzw. zukünftig möchtest.

was entspricht dir nicht (mehr)?

was in deinem leben ist wirklich überflüssig geworden?

wovon möchtest du dich – innerlich oder äußerlich – trennen?

was möchtest du loswerden, aufgeben, beenden?

am besten hältst du deine antworten schriftlich fest und notierst auch gleich konkrete vorhaben oder maßnahmen: wie werde ich mich von „…“ trennen, „…“ aufgeben, um „…“ erleichtern? wie konkret, und bis wann?

in zeiten, in denen wir große entwicklungsfortschritte machen, geschieht vieles nahezu automatisch: wir beenden eine beziehung, knüpfen neue kontakte, kündigen verträge, misten die wohnung aus, geben das rauchen auf, ernähren uns gesund, treiben sport und ähnliches mehr. doch in den zeiten dazwischen tun wir vieles davon eben nicht oder viel zu wenig. dabei haben solche trennungen – oder besser gesagt BEWUSSTE VERÄNDERUNGEN – etwas sehr förderliches:

sie befreien, sie erleichtern, sie reinigen und klären. sie schaffen raum für neues, für persönliche entwicklung und wachstum.

darum: sei es dir wert, nimm‘ dich wichtig und verabschiede dich von allem, das dir nicht (mehr) entspricht.

schaffe platz für dein sein, dein wahres, vollkommen authentisches ich.

in diesem sinne: trenn’ dich!!!

alles liebe,

denise

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